{"id":14,"date":"2017-08-04T10:36:03","date_gmt":"2017-08-04T08:36:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.performancechronikbasel.ch\/v1\/?page_id=14"},"modified":"2026-10-08T09:47:23","modified_gmt":"2026-10-08T07:47:23","slug":"about","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/performancechronikbasel.ch\/v1_2603\/about\/","title":{"rendered":"About"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"class_list":["post-14","page","type-page","status-publish","hentry"],"grid":"{\"colCount\":12,\"colGutter\":2,\"rowGutters\":[],\"frameMargin\":5,\"leftFrameMargin\":5,\"rightFrameMargin\":5,\"topFrameMargin\":130,\"bottomFrameMargin\":5,\"topFrameBgColor\":\"#ffffff\",\"topFrameBgFadeDirection\":\"bottom\",\"topFrameBgFadeSize\":15,\"topFrameBgFadeSizeMu\":\"%\",\"topFrameBgFadeTargetColor\":\"#ffffff\",\"rowAttrs\":[{\"relid\":1}],\"bgColor\":null,\"bgImage\":null,\"bgVideo\":null,\"cont\":[{\"type\":\"text\",\"cont\":\"<h1 class=\\\"_Titel_3\\\" style=\\\"text-align: center;\\\">About<\/h1><p>2020 formierte sich neues ein Team von Performancek\\u00fcnstlerinnen, Forschenden und Vermittlerinnen mit der Absicht, eine gesamtschweizerische Herangehensweise der kritischen Aufarbeitung der Performance Geschichte anzustreben. Drei Jahre zuvor durch die Ausstellung <em>Performance Process \\u2014 eine Ann\\u00e4herung an die Schweizer Performancekunst von 1960 bis heute<\/em> im Museum Tinguely in Basel provoziert und sensibilisiert, wollte das Team gemeinsam mit den Akteurinnen ein gesamtheitlicheres Bild der Performancelandschaften Schweiz aufzeigen.&nbsp;<\/p><p>Alle Aktivit\\u00e4ten sind auf der Webseite <a href=\\\"https:\/\/revolving-histories.ch\/\\\" target=\\\"_blank\\\" rel=\\\"noopener\\\"><strong>Revolving Histories<\/strong><\/a> abrufbar.<\/p><p>Zur Vorbereitung der Ausstellung ebenfalls im Museum Tinguely und nach einer intensiven Recherchephase in den Regionen, entstand eine umfangreiche digitale Sammlung von Performance Dokumentationen und Interviews. Im Sommer 2022 zeigte sich diese F\\u00fclle und die verschiedenen Qualit\\u00e4ten von Performance Kunst w\\u00e4hrend 3 Monaten. Dieser verstetigte Einsammelvorgang stellt nun eine neue Ausgangslage zur Verf\\u00fcgung f\\u00fcr Texte von eingeladenen Autor:innen, die wir in zwei Publikationen ver\\u00f6ffentlichen und mit verschiedenen Events vermitteln wollen.<\/p><p>Die Publikationen erscheinen im Herbst 2025 und Fr\\u00fchling 2026 im Vexer Verlag St. Gallen\/Berlin. Band I <strong>Lesebuch Revolving Histories \\u2013 Zu translokaler Performance Kunst Schweiz<\/strong> und Band II <strong>Atlas Revolving Histories \\u2013 Zu translokaler Performance Kunst Schweiz.<\/strong><\/p><p>Die Performance Chronik Basel hat zum Ziel eine Plattform zu schaffen, die K\\u00fcnstler:innen, Theoretiker:innen und Zeitzeug:innen die M\\u00f6glichkeit bietet, sich \\u00fcber die Geschichte der Performance Kunst Basels zu informieren und aktiv einen Beitrag zur Geschichtsschreibung zu leisten. Anhand der Methode der Oral History entstand im Jahr 2006 eine Art \\u201eKarte der Performance Kunst\\u201c Basels. Diese wurde 2014 an einem Anlass im Kasko in Basel bis in die Gegenwart erweitert. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen und in n\\u00e4chsten Treffen mit beteiligten Protagonist:innen wird weiter \\u201eerz\\u00e4hlt\\u201c werden. Unser Anliegen ist eine kollektive Form der Wissensproduktion.<\/p><p>Die Website Performance Chronik Basel bietet Einblick in eine \\u00fcber 50j\\u00e4hrige Geschichte und soll der lebendigen Performanceszene Basels die angemessene Bedeutung und Beachtung geben, die sie verdient. In der Chronik werden auch die produktiven Konstellationen von Stimmungen und Bedingungen aufgezeichnet. Anhand des Zusammenspiels von gesellschaftlichen und politischen Zusammenh\\u00e4ngen und den Initiativen von Einzelpersonen, Gruppen und Kollektiven sowie durch die F\\u00f6rderung von Institutionen wird ein Diskurs \\u00fcber k\\u00fcnstlerische Produktionen sichtbar gemacht. Diese F\\u00fclle von Ereignissen und Aktivit\\u00e4ten sind auf der Karte mit Links ausfindig zu machen.<\/p><p>Zeitzeug:innen und aktiv Beteiligte der Performanceszene sind aufgefordert, die Performance Chronik mit Textbeitr\\u00e4gen, Fotos und Links zu erweitern und zu erg\\u00e4nzen. Die Herausgeberinnen nehmen gerne weiteres Material entgegen.<\/p><p><strong><span style=\\\"font-size: 19px;\\\">Revolving Histories und die Performance Chronik Basel<\/span><\/strong><\/p><p>Basierend auf kollektiven Video- und Audiointerviews, Schreibwerkst\\u00e4tten, einer Schwarmsichtung und Gastbeitr\\u00e4gen sowie umfangreichen Materialrecherchen arbeiteten Muda Mathis, Margarit von B\\u00fcren und Sabine Gebhardt Fink von 2008 bis 2016 als Editor:innen zusammen. Seit 2021 ist die Performance Chronik Basel der Tr\\u00e4gerverein f\\u00fcr das kollaborative Projekt Revolving Histories. Die Gruppe besteht aus Lena Eriksson, Muda Mathis, Chris Regn, Andrea Saemann f\\u00fcr Konzeption\/Realisation sowie aus dem erweiterten Projektteam Sabine Gebhardt Fink, Tancredi Gusman, Deirdre O\\u2019Leary, Dorothea Rust, Margarit von B\\u00fcren. Revolving Histories unternimmt eine antihegemoniale Recherchearbeit, f\\u00fchrt Quellen und Dokumente zusammen, konzipiert und realisiert das Ausstellungsprojekt BANG BANG \\u2013 translokale Performance Geschichte:n im Museum Tinguely, sowie die Publikation Performance Chronik Basel \\u2013 Band 3 (in Vorbereitung).<\/p><h1 class=\\\"_Titel_3_2\\\">Konzept<\/h1><p>Die Performance Chronik Basel, die als Verein organisiert ist, versteht sich als kollaboratives Netzwerk von K\\u00fcnstler:innen, Wissenschaftler:innen, Vermittler:innen, Kurator:innen und Zeitzeug:innen zur kritischen Geschichtsschreibung der Performance Kunst von 1970 bis heute.<\/p><p>Die Performance Chronik sammelt und generiert in interdisziplin\\u00e4rer Weise Wissen und Erinnerungen und ist explizit nicht nur ein k\\u00fcnstlerisches oder wissenschaftlich-historisches Projekt, sondern sie versucht vielmehr verschiedene Kompetenzen von K\\u00fcnstler:innen und Wissenschaftler:innen sowie von Zeitzeug:innen zu vereinen. In einem exemplarischen Feld (Basel) werden performative k\\u00fcnstlerische Praktiken von der Aktionskunst bis zur Performance Kunst bis zu erweiterten performativen Strategien gesammelt und reflektiert. Als erweiterbare Dokumentation und Sammlung in digitaler Form wird bisher gesammeltes Material in der \\u201eDigitalen See\\u201c zug\\u00e4nglich gemacht. Sie ist zug\\u00e4nglich ab September 2017 \\u00fcber die Mediathek der HGK\/FHNW. Die Website umfasst theoretische Texte, Erinnerungstexte, Interviews, Quellenmaterial (Sammlungen von Videos und Fotos) und Links zu K\\u00fcnstler:innenwebsites und Institutionen sowie Berichte und Reflexionen.<\/p><h1 class=\\\"_Titel_3_2\\\">Die Visuelle Chronik (Map)<\/h1><p>Die \\u201evisuelle\\u201c Chronik entstand&nbsp;auf Initiative von Muda Mathis in Zusammenarbeit mit Silvana Iannetta, Sus Zwick und Andrea Saemann im Jahre 2006 in der Absicht, Geschichtsschreibung als Life Act erfahrbar zu machen. Zeichnet sie so als visuelle Chronik die Performance Kunst Basels von 1970 bis zur Gegenwart f\\u00fcr ein breites, interessiertes Publikum auf.<br \/>Im Rahmen von VIA Studio wurde die Performance-Geschichte Basels w\\u00e4hrend der letzten 40 Jahre erforscht. Dazu waren Protagonist:innen der Basler Performance-Szene (Performer:innen, Veranstalter:innen, Theoretiker:innen, F\\u00f6rderer:innen und Netzwerke) eingeladen, sich gemeinsam zu erinnern. Im m\\u00fcndlichen Austausch wurden Daten und Fakten gesammelt, aufgezeichnet und kommentiert. Die Erz\\u00e4hlungen wurden dabei in einer Karte im Sinne eines mind mappings aufnotiert und die F\\u00fclle der Erinnerungen bekam eine fassbare Gestalt.<\/p><p>Der Anlass wurde mittels Videodokumentation festgehalten und ist \\u00f6ffentlich zug\\u00e4nglich als erweiterbares Webportal und in Form von begleitenden, theoretischen Publikationen, die sich der Performance Geschichte Basels von 1970 bis heute widmen.<\/p><p>2016 entstand eine 3-Kanal-Videoinstallation aus Archivmaterial von Iris Ganz zur&nbsp;Performance Chronik Basel, Part 2 \\u00bbErinnern und Aufzeichnen\\u00ab 1987\\u20132006; ein 90min\\u00fctiger Videozusammenschnitt aus Archivmaterial von ca. 170 Performances \\u2013 die im Rahmen der Recherchen \\u2013 von Muda Mathis gesammelt und digitalisiert wurden.<\/p><h1 class=\\\"_Titel_3_2\\\">Publikation Band II: <br \/>\\u00bbAufzeichnen und Erinnern\\u00ab Performance Chronik Basel (1987\\u20132006)<\/h1><p>Dieser Band enth\\u00e4lt die gesammelten Interviews sowie Bild, Text, Dokumente und Video-Material (Stills) aus den 1987er bis zu den 2006er Jahren. Die Publikation versteht sich als ein weiteres Arbeitsinstrument zur Performance Kunst. Der zweite Band gliedert sich in drei unterschiedliche Bild- und Textformate; und enth\\u00e4lt wissenschaftliche Texte von K\\u00fcnstler_innen, Kurator_innen und TheoretikerInnen. Im Weiteren umfasst der Band Interviews mit Zeitzeug_innen und schliesslich besteht ein dritter Teil aus kurzen Erinnerungstexten zu Schl\\u00fcsselperformances.<\/p><p>Auch Teil II wurde von Muda Mathis, Sabine Gebhardt Fink und Margarit von B\\u00fcren ediert.<\/p><p>Textbeitr\\u00e4ge von: Chus Martinez, Heike Roms, Dorothee Richter, Lilo Nein, Sabine Gebhardt Fink, Margarit von B\\u00fcren, Justin Hoffmann, Marianne Schuppe, J\\u00fcrg Wiesel, Andrea Saemann, Linda Cassens Stoian und Isabel Z\\u00fcrcher<\/p><p>Interviews mit: Pascale Grau, Martina Siegwolf, Heinrich L\\u00fcber, Carola Dertnig, Felicitas Thun-Hohenstein, Ariane Andereggen und Daniel H\\u00e4ni<\/p><p class=\\\"_Titel_3_2\\\">Erinnerungstexte von: Markus Goessi zu Pascale Grau, Judith Huber zu Gaststube Performance, Pascale Grau zu Genevieve Favre, Silvana Iannetta und Marion Ritzmann zu Andrea Saemann, Muda Mathis zu Hansj\\u00f6rg Marti, Birgit Kr\\u00fcger zu Chen Tan, Pascale Grau zu Clara Saner und Selma Werber, Linda Cassens Stoian zu Nao Bustamante, Steffi Weismann zu Performancegruppe GABI, B. Hagen zu Protoplast und Simone Etter zu Yan Duyvendak.<\/p><p>Erschienen im Diaphanes Verlag Z\\u00fcrich\/Berlin 2016 \/ ISBN\/ 978-3-03734-634-1<\/p><h1 class=\\\"_Titel_3_2\\\">Publikation Band I: <br \/>\\u00bbFloating Gaps\\u00ab Performance Chronik Basel (1968\\u20131986)<\/h1><p>Wie l\\u00e4sst sich Performance-Kunst in Erinnerung halten? Und wie l\\u00e4sst sich Performance-Kunst angemessen vermitteln? Die \\u00bbPerformance Chronik Basel\\u00ab dokumentiert performative Arbeiten \\u00fcber bisher weitgehend unpublizierte Fotografien, zahlreiche Interviews und Videostills, vor dem einsetzenden \\u00bbFloating Gap\\u00ab \\u2013 der kollektiven Erinnerungsl\\u00fccke. Ausgangspunkt des Buches (http:\/\/www.diaphanes.net\/buch\/detail\/1342) ist die Performance Chronik Basel online, ein kollaboratives Netzwerk, das eine kritische Geschichtsschreibung von Performance Kunst in Anlehnung an Methoden der \\u00bbOral History\\u00ab betreibt.<\/p><p>Mit Interviews mit: Jean-Christophe Ammann, den \\u00bbDameng\\u00f6ttinnen\\u00ab Monika Dillier und Lisa St\\u00e4rkle, Jochen Gerz, Edu Haubensak, Valerian Maly, Reinhard Manz, Franz M\\u00e4der, Wolf D. Prix (Coop Himmelb(l)au), Ren\\u00e9 Pulfer, Alex Silber<br \/>und Gilli &amp; Diego Stampa.<br \/>Textbeitr\\u00e4ge von: Sigrid Adorf, Sabine Gebhardt Fink, Ruth Lang, Muda Mathis, Dorothea Rust, Sigrid Schade und Silke Wenk, Anna Sch\\u00fcrch und Margarit von B\\u00fcren.<\/p><p>Die Herausgeberinnen sind Sabine Gebhardt Fink, Muda Mathis und Margarit von B\\u00fcren.<br \/>Erschienen im Diaphanes Verlag Z\\u00fcrich\/Berlin 2011 \/ ISBN 978-3-03734-172-8<\/p><p>Herausgeberinnen und Vorstandsmitglieder: Muda Mathis (Initiantin), Sabine Gebhard Fink und Margarit von B\\u00fcren<\/p><p>Zusammenarbeit: Iris Ganz (Grafik\/Schnitt Videoinstallation), Silvana Iannetta (diverse Aufgaben), Celia Sidler und Valentina Stieger (Recherche), Nicole Boillat (Website), Reinhard Storz (Website XCult), Sus Zwick (Dokumentation), VIA (Hospitality), Chris Regn (Kasko), Andrea Saemann (Map), Michael Heitz (Diaphanes Verlag Z\\u00fcrich\/Berlin)<\/p>\",\"align\":\"top\",\"row\":0,\"col\":3,\"colspan\":6,\"offsetx\":0,\"offsety\":0,\"spaceabove\":0,\"spacebelow\":0,\"yvel\":0,\"push\":3,\"relid\":4,\"absolute_position\":false}]}","phonegrid":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/performancechronikbasel.ch\/v1_2603\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/14","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/performancechronikbasel.ch\/v1_2603\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/performancechronikbasel.ch\/v1_2603\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/performancechronikbasel.ch\/v1_2603\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/performancechronikbasel.ch\/v1_2603\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/performancechronikbasel.ch\/v1_2603\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/14\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/performancechronikbasel.ch\/v1_2603\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}