Die Gründung der Alexander Clavel-Stiftung durch Alexander Clavel und seine Frau Fanny, den letzten Besitzern des Wenkenhof und der Parkanlage, legte den Grundstein des Erhalts des Wenkenhofs bis in die heutige Zeit. Vor allem die Parkanlage mit den englischen und französischen Gärten stiftete immer wieder zu feinsinnigen künstlerischen Aktionen an.
Seit 1983 besteht der Kulturpreis der Alexander-Clavel-Stiftung. Die Stiftung fördert damit Kunstschaffen und Arbeiten, die vorzugsweise mit dem architektonischen Ensemble in Verbindung stehen. In diesem Zusammenhang bot Performance als Kunstgattung des Ephemeren immer wieder eine Plattform in der Kreation von aussergewöhnlichen Kunstereignissen, die in Zusammenhang mit den Förderungsmassnahmen der Alexander- Clavel-Stiftung stehen. Der Beitrag soll die wichtigen Performance-Ereignisse, die in engem Zusammenhang mit dem Wenkenpark stehen, nachzeichnen und erzählt erstmals fast vergessene Performance-Ereignisse anhand seltener Performance-Dokumente.
Dazu zählen 1980 Ulrike Rosenbach, 1996 Nives Widauer, 1998 (Mai) Prof. Dr. Gabriele Brandstetter, Universität Basel mit Carolina Gut, Pat Kalt, Mathieu Morath, Nicolai Reher, Katja Reichen, Jana Ulmann, Sandro Zanetti. 2001 „Hier wohnt der Mensch“ in Gedenken an Gilbert Clavel (1883-1927) mit Performances von Silvia Buol und Anna Schürch, Antje Inäbnit,Gian-Cosimo Bove, Monique Kroepfli, Patrick Schwarb, Andreas Widmer, Jacob Kadmas, Michel Pfister;
Birgit Kempker und Sylwia Zytynska; Christof Rösch; Renatus Zürcher; Sai Kijma, 2002 Live Performance mit 7 Kunstschaffenden. Chen Tan, Marica Gojevic, Anne Hody, Chantal Michel, Victorine Müller, Katja Schenker, Irene Maag, und 2005 Iris Beatrice Baumann, Marica Gojevic.